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<title>Baumschule</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Baumschule</span></h1>
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<p>Als <b>Baumschule</b> bezeichnet man erwerbsmäßig bewirtschaftete Anbauflächen für <a href="Baum" title="Baum">Bäume</a>, <a href="Strauch" title="Strauch">Sträucher</a>, <a href="Rosen" title="Rosen">Rosen</a> (<i>Ziergehölze</i>), <a href="Obstbaum" title="Obstbaum">Obstgehölze</a> und <a href="Forstpflanze" title="Forstpflanze">Forstpflanzen</a>. Die Baumschule ist eine Untergruppierung des <a href="Gartenbau" title="Gartenbau">Gartenbaus</a> und gehört nicht zur klassischen Feldwirtschaft oder der Forstwirtschaft.
</p><p>Sie werden hier aufgepflanzt (Fachausdruck: <i>aufschulen</i>; schulen bedeutet sinngemäß Wurzeltreiben) oder in <a href="Container" title="Container">Containern</a> kultiviert, bis sie zu einer gewissen Größe herangewachsen sind, um dann an <i>Wiederverkäufer</i> (zum Beispiel <a href="Gartencenter" title="Gartencenter">Gartencenter</a> oder <a href="Weihnachtsbaum" title="Weihnachtsbaum">Weihnachtsbaum</a>verkäufer) oder <i>Endnutzer</i>, wie Gartenbesitzer („Gartenbaumschulen“), <a href="Obstbau" title="Obstbau">Obstbauern</a> („Obstbaumschulen“), <a href="Winzer" title="Winzer">Winzer</a> oder <a href="Waldbauer" title="Waldbauer">Waldbauern</a> („<a href="Forstbaumschule" title="Forstbaumschule">Forstbaumschulen</a>“) verkauft zu werden.
</p><p><a href="Baumschuler" title="Baumschuler">Baumschuler</a> (korrekte Bezeichnung: Gärtner/Gärtnerin der Fachrichtung „Baumschule“) ist auch ein Ausbildungsberuf. Da die Spezialisierung in Produktion einerseits und Verkauf andererseits auch bei den Baumschulen immer mehr zunimmt, gibt es in der Fachrichtung Baumschule (ähnlich auch im Zierpflanzenbau) in den deutschen Bundesländern <a href="Bayern" title="Bayern">Bayern</a> und <a href="Nordrhein-Westfalen" title="Nordrhein-Westfalen">Nordrhein-Westfalen</a> die Möglichkeit der Schwerpunktbildung „Verkauf und Beratung“ (sogenannte <a href="Pflanzenfachberater" class="mw-redirect" title="Pflanzenfachberater">Pflanzenfachberater</a>). In der Schweiz heißt dieser Beruf <i>Baumschulist</i>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Anbaumethoden">Anbaumethoden</h2></div>
<p>Gehölze werden durch Aussaat oder durch <a href="Vegetative_Vermehrung" title="Vegetative Vermehrung">vegetative Vermehrung</a> mittels Wurzel- oder Triebteilen vermehrt, beispielsweise durch <a href="Steckling" title="Steckling">Stecklinge</a> oder durch <a href="Pflanzliche_Gewebekultur" title="Pflanzliche Gewebekultur">Meristemkultur</a>. Zuchtsorten werden in der Regel durch <a href="Pflanzenveredelung" title="Pflanzenveredelung">Veredelung</a>, also durch Kopulation oder Okulation vermehrt, da die Aussaat normalerweise zu einer Streuung der phänotypischen Merkmalsausprägung führt (siehe: <a href="Mendelsche_Regeln" title="Mendelsche Regeln">Mendelsche Regeln</a>).
</p>
<p>Während der mehrjährigen Entwicklung werden die Pflanzen mehrfach umgepflanzt (Fachausdruck: <i>verschulen</i>), um den Pflanzen einen ihrem Alter und Wuchstyp entsprechenden Standraum zu bieten. Wesentlicher Zweck des Umpflanzens ist es, den Wurzelballen so kompakt zu halten, dass beim letzten Einpflanzen beim Kunden Krone und Wurzelballen in einem Verhältnis stehen, das für den Baum verträglich ist. Ließe man die Wurzeln ungestört wachsen, so würde der Wurzelballen zu groß, um sie überhaupt noch oder zu wirtschaftlichen Kosten aus der Erde ausgraben und transportieren zu können. Schnitte man stattdessen große Teile des Wurzelballens ab, so wären die Restwurzeln nicht mehr ausreichend, um die Krone mit Wasser und Nährstoffen zu versorgen.
</p><p>Wegen des aufwändigen mehrmaligen Umpflanzens sind größere Bäume sehr teuer.
</p><p>Bei Containerpflanzen werden die Abstände zwischen den Pflanzen durch <i>Rücken</i> entsprechend vergrößert.
</p><p>Die detaillierten Anbaumethoden sind für die Vielzahl von Baumschulkulturen recht unterschiedlich.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Gepflanzte_Produkte_und_Dienstleistungsangebote">Gepflanzte Produkte und Dienstleistungsangebote</h2></div>
<p>Die Baumschulwirtschaft verfügt mit einem über 200.000 unterschiedliche Artikel umfassenden Sortiment über ein breites Angebotsspektrum. Die Unternehmen produzieren und vermarkten Gehölze (vom Sämling bis zum mehrere Jahrzehnte alten Park- oder Alleebaum). Anders als das Wort „Baumschule“ nahelegen könnte, werden nicht nur Bäume, sondern auch Sträucher und andere Gehölze von Baumschulen bearbeitet und verkauft. Eine scharfe Abgrenzung zu Betrieben, die allgemein dem <a href="Gartenbau" title="Gartenbau">Gartenbau</a> gewidmet sind, ist in der Praxis oft nicht möglich.
</p><p>In Baumschulen variieren die Produkte stark. So unterscheiden sich die gewünschten Bäume und anderen Gehölze zunächst in der <a href="Art_(Biologie)" title="Art (Biologie)">Art</a> und somit auch in der Wachstumsdauer, die Nachfrage umfasst aber auch ein breites Spektrum an Größen. Es werden voll ausgewachsene Gehölze oder auch kleine Sprösslinge (Jungpflanzen) verkauft. Der überwiegende Teil der Gehölze wird als Ziergehölz verwendet.
</p><p>Einige Baumschulen betreiben <a href="Park" title="Park">parkähnliche</a> Anlagen, die der Öffentlichkeit, teilweise sogar kostenlos, zugänglich sind.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Geschichte">Geschichte</h2></div>
<p>Die Kunst des Anziehens von Gehölzen aus <a href="Steckling" title="Steckling">Stecklingen</a> wurde wahrscheinlich von den Römern über die Alpen gebracht. Im Mittelalter wurden Pflanzen meist in den <a href="Klostergarten" title="Klostergarten">Klostergärten</a> vermehrt und angebaut. Grundlage der dort angebauten Pflanzen ist wahrscheinlich auch ein kaiserlicher Erlass aus dem 8. Jahrhundert, der sogenannte <a href="Capitulare_de_villis" title="Capitulare de villis">Capitulare de villis</a>. Seit dem 14. Jahrhundert entstanden Fürstengärten mit eigener Pflanzenkultur. Nach dem <a href="Drei%C3%9Figj%C3%A4hriger_Krieg" title="Dreißigjähriger Krieg">Dreißigjährigen Krieg</a> verjüngte man erstmals Wälder systematisch durch Setzlinge. Der Nutzwert einiger Gehölze für verschiedene Handwerke führte zu landwirtschaftlicher Produktion von Bäumen. Dabei wurde nahe dem Wohnhaus ein abgegrenztes Stück des Gartens genutzt. Flurnamen wie <i>Telgenkamp</i> im westfälischen Sprachraum deuten dabei auf den Anbau von <a href="Linden_(Gattung)" title="Linden (Gattung)">Linden</a> (botanisch <i>Tilia</i>) hin. Seit der <a href="Barock" title="Barock">Barock</a>zeit entstanden an den Hofgärten und bei den Parks der Adelssitze eigene Baumschulen, die als Beginn des Baumschulwesens gelten. Diese waren ursprünglich zur Deckung des Eigenbedarfs bestimmt und nicht zum Verkauf der Produkte. Ab der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts wurden erste Wald- und Forstverordnungen erlassen, um den Raubbau an den Wäldern im vergangenen Mittelalter mit den sichtbar werdenden dadurch entstandenen Problemen wie <a href="Erosion_(Geologie)" title="Erosion (Geologie)">Erosion</a>, Holzmangel und Austrocknung entgegenzuwirken. Eine der Maßnahmen waren Forstbaumschulen zur Erzeugung von Jungpflanzen zur Wiederaufforstung.
</p><p>Erste <a href="Obstbau" title="Obstbau">Obstbaumschulen</a> lassen sich neben den Forstbaumschulen in Deutschland ab dem 17. Jahrhundert nachweisen.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In Frankreich wird noch heute ein Teil der Baumschule bewirtschaftet, die 1650 von den <a href="Kart%C3%A4user" title="Kartäuser">Kartäusern</a> im <a href="Nutzgarten" title="Nutzgarten">Obstgarten</a> der <a href="Chartreuse_de_Paris" class="mw-redirect" title="Chartreuse de Paris">Chartreuse de Paris</a> angelegt und seither dem <a href="Jardin_du_Luxembourg" title="Jardin du Luxembourg">Jardin du Luxembourg</a> eingegliedert wurde.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Besondere Sortimente, beispielsweise geschnittene <a href="Topiari" class="mw-redirect" title="Topiari">Formgehölze</a> und besondere Spalierformen, erlebten eine große Blütezeit. Aus der <a href="Neue_Welt" title="Neue Welt">Neuen Welt</a> kamen zahlreiche Raritäten nach Mitteleuropa, die heute noch begehrte Zierbäume und -sträucher unserer Gärten und Anlagen sind. Durch die Säkularisation gelangten viele dieser Gartenanlagen samt ihren Baumschulen in staatlichen Besitz und bildeten den Grundstock heutiger staatlicher Schlösserverwaltungen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Probleme">Probleme</h2></div>
<p>Baumschulen sind aufgrund des Anbaus gleichartiger Pflanzen auf großen Flächen besonders vom Befall durch Forstschädlinge betroffen (vgl. <a href="Monokultur" title="Monokultur">Monokultur</a>). Dazu gehört beispielsweise, dass sich im Boden die als <a href="Drahtw%C3%BCrmer" class="mw-redirect" title="Drahtwürmer">Drahtwürmer</a> bezeichneten Larven der <a href="Schnellk%C3%A4fer" title="Schnellkäfer">Schnellkäfer</a> wie beispielsweise des <a href="Mausgrauer_Sandschnellk%C3%A4fer" class="mw-redirect" title="Mausgrauer Sandschnellkäfer">Mausgrauen Sandschnellkäfers</a> ansiedeln. Diese Larven fressen unterirdisch an den Wurzeln von jungen Pflanzen und Sämlingen. Selbst frisch ausgelegte Samen wie beispielsweise <a href="Eichen" title="Eichen">Eicheln</a> bleiben von ihnen nicht verschont. Zu den Schädlingen gehören aber auch die <a href="Gespinstblattwespen" title="Gespinstblattwespen">Gespinstblattwespen</a>, wie beispielsweise die <a href="Gemeine_Fichtengespinstblattwespe" class="mw-redirect" title="Gemeine Fichtengespinstblattwespe">Gemeine Fichtengespinstblattwespe</a>. Auch die <a href="Kiefernkultur-Gespinstblattwespe" title="Kiefernkultur-Gespinstblattwespe">Kiefernkultur-Gespinstblattwespe</a> ist häufig in Baumschulen zu finden, allerdings sind die von ihr verursachten Schäden bei weitem nicht so groß wie die durch die Gemeine Fichtengespinstblattwespe. Zu den in Baumschulen gefürchteten Schädlingen zählen auch der <a href="Kleiner_Schwarzer_R%C3%BCsselk%C3%A4fer" class="mw-redirect" title="Kleiner Schwarzer Rüsselkäfer">Kleine</a> und der <a href="Schwarzer_R%C3%BCsselk%C3%A4fer" title="Schwarzer Rüsselkäfer">Große Schwarze Rüsselkäfer</a>.
</p><p>Große Probleme bereitet auch die unerwünschte Verbreitung von Krankheitserregern und Schädlingen durch internationalen Handel. Die Resistenz heimischer Pflanzen gegenüber Bakterien/Viren aus anderen Klimazonen ist oftmals nicht gegeben, Insekten fehlen die natürlichen Feinde.
</p>
<p>Wie viele landwirtschaftliche Betriebe setzen daher auch Baumschulen bei Bedarf <a href="D%C3%BCngemittel" class="mw-redirect" title="Düngemittel">Düngemittel</a> und <a href="Pestizid" title="Pestizid">Pestizide</a> ein. Dies kann bei unsachgemäßer Anwendung ein bedeutsames <a href="Umwelt" title="Umwelt">Umweltproblem</a> darstellen. Besonders in den Zentren der Baumschulwirtschaft, wie z. B. im Kreis Pinneberg, besteht ein Gefährdungspotenzial für das Grundwasser, weniger wegen der Stickstoffdüngung, sondern vor allem wegen des Einsatzes von Pflanzenschutzmitteln. In der Vergangenheit wurde dort beispielsweise bei der chemischen Bodenbehandlung gegen <a href="Nematoden" class="mw-redirect" title="Nematoden">Nematodenbefall</a> („Bodenmüdigkeit“) Pflanzenschutzmittel mit den Wirkstoffbestandteilen <a href="1%2C3-Dichlorpropen" title="1,3-Dichlorpropen">1,3-Dichlorpropen</a> und <a href="1%2C2-Dichlorpropan" title="1,2-Dichlorpropan">1,2-Dichlorpropan</a> verwendet. Obwohl 1,2-Dichlorpropan wegen geringer Wirksamkeit seit 1987 in Deutschland nicht mehr zugelassen ist, findet man den Stoff aufgrund seiner hohen Stabilität heute noch in Böden und <a href="Grundwasser" title="Grundwasser">Grundwasser</a>, teilweise kommt es auch zu Grenzwertüberschreitungen. Als Folge mussten im Kreis Pinneberg mehrere Brunnen und ganze <a href="Wasserwerk" title="Wasserwerk">Wasserwerke</a> stillgelegt werden bzw. Aktivkohle-Filteranlagen errichtet werden.
</p><p>Durch die sogenannte „<a href="Gute_fachliche_Praxis" title="Gute fachliche Praxis">Gute fachliche Praxis</a>“ und Anwendung nach Ergebnissen wissenschaftlicher Versuche kann ein <a href="Umweltrisiko" class="mw-redirect" title="Umweltrisiko">Umweltrisiko</a> jedoch minimiert werden. Seit 2001 gibt es in Schleswig-Holstein, dem Bundesland mit den größten Baumschulflächen, eine „Koordinationsstelle ökologische Baumschulwirtschaft Schleswig-Holstein“ mit Sitz in <a href="Bordesholm" title="Bordesholm">Bordesholm</a>, die ebenfalls dem Ziel dient, Belastungen zu verringern. Biologische Baumschulen arbeiten ganz ohne chemische <a href="Herbizid" title="Herbizid">Herbizide</a> und <a href="Pestizid" title="Pestizid">Pestizide</a> sowie ohne mineralische Düngemittel, setzen weit gestellte <a href="Fruchtfolge" title="Fruchtfolge">Fruchtfolgen</a>, <a href="Zwischenfrucht" title="Zwischenfrucht">Zwischenfruchtanbau</a> und <a href="Mulch" class="mw-redirect" title="Mulch">Mulchverfahren</a> sowie Maßnahmen zur <a href="N%C3%BCtzling" title="Nützling">Nützlingsförderung</a> ein und versuchen so, ein sich selbst regulierendes System aufzubauen.
</p><p>Einige überregional vermarktende – vorwiegend norddeutsche – Baumschulen<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> kritisieren eine geplante Gesetzesänderung im deutschen <a href="Umweltgesetzbuch" title="Umweltgesetzbuch">Umweltgesetzbuch</a>, wonach seitens der <a href="%C3%96ffentliche_Hand" title="Öffentliche Hand">öffentlichen Hand</a>, aus Gründen der Erhaltung der <a href="Biodiversit%C3%A4t" title="Biodiversität">Biodiversität</a> und um der vom überregionalen Gehölzhandel mitverursachten <a href="Florenverf%C3%A4lschung" title="Florenverfälschung">Florenverfälschung</a> entgegenzuwirken, bei Neuanpflanzungen in der freien Landschaft nur noch solche Gehölze eingesetzt werden sollen, die in der betreffenden Region heimisch (<a href="Autochthone_Art" title="Autochthone Art">autochthon</a>) sind.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Andere – vorwiegend süddeutsche, regional vermarktende – Baumschulen begrüßen diese Neuregelung und sehen sie als attraktive Marktchance.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ähnliche Regelungen zur Herkunftssicherung von Vermehrungsgut sind im Forstbereich aus wirtschaftlichen Gründen (<a href="Autochthone_Art" title="Autochthone Art">nicht heimische</a> Samenherkünfte erwiesen sich oft als ungeeignet und verursachten große Ausfälle) schon seit langem üblich<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> (in Deutschland im Forstvermehrungsgutgesetz festgelegt).
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Baumschulen_in_Deutschland">Baumschulen in Deutschland</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Angebot">Angebot</h3></div>
<p>Der „<a href="Bund_deutscher_Baumschulen" title="Bund deutscher Baumschulen">Bund deutscher Baumschulen</a>“ differenziert das Angebot seiner Mitglieder nach
</p>
<ul><li>Laubgehölzen (mit Zier- und Blütengehölzen u. a. für Gärten, Parks und öffentliche Anlagen und als Heckenpflanzen). Die wichtigsten angebauten <a href="Laubb%C3%A4ume" class="mw-redirect" title="Laubbäume">Laubbäume</a> sind: <a href="Stieleiche" title="Stieleiche">Stieleiche</a>, <a href="Traubeneiche" title="Traubeneiche">Traubeneiche</a>, <a href="Roterle" class="mw-redirect" title="Roterle">Roterle</a>, <a href="Rotbuche" title="Rotbuche">Rotbuche</a>, <a href="Wei%C3%9Fbuche" class="mw-redirect" title="Weißbuche">Weißbuchen</a> sowie <a href="Bergahorn" class="mw-redirect" title="Bergahorn">Berg-</a> und <a href="Spitzahorn" title="Spitzahorn">Spitzahorn</a>.</li>
<li>Wildgehölzen (u. a. für Waldrand, zur Renaturierung und zur Begrünung von Flussläufen, Straßenrändern etc. Rosen, Schling- und Kletterpflanzen, Park-, Allee- und Straßenbäume).</li>
<li>Nadelgehölzen / Immergrünen Gehölzen (Zier- und Blütengehölzen u. a. für Gärten, Parks und öffentliche Anlagen und als Heckenpflanzen). Die wichtigsten angebauten <a href="Nadelb%C3%A4ume" class="mw-redirect" title="Nadelbäume">Nadelbäume</a> sind: <a href="Douglasie" class="mw-redirect" title="Douglasie">Douglasie</a>, <a href="Wei%C3%9Ftanne" class="mw-redirect" title="Weißtanne">Weißtanne</a>, <a href="Wald-Kiefer" class="mw-redirect" title="Wald-Kiefer">Wald-Kiefer</a>, <a href="Europ%C3%A4ische_L%C3%A4rche" title="Europäische Lärche">Lärche</a>.</li>
<li>Obstgehölzen (Kern-, Stein- und Beerenobst, Wal- und Haselnüssen) sowie</li>
<li>Forstgehölzen für die Holzproduktion und nachhaltige Forstwirtschaft.</li>
<li>Veredelungsunterlagen für Obst- und Ziergehölze</li></ul>
<p>Das Inverkehrbringen von als Forstpflanzen geeigneten Baumarten unterliegt in Deutschland strengen gesetzlichen Vorgaben.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Wirtschaftliche_Daten_für_Deutschland"><span id="Wirtschaftliche_Daten_f.C3.BCr_Deutschland"></span>Wirtschaftliche Daten für Deutschland</h3></div>
<p>(Stand: 2000 falls nicht anders vermerkt)
</p>
<ul><li>Gesamtproduktionsfläche: 24.690 <a href="Hektar" title="Hektar">Hektar</a></li>
<li>Anzahl der Unternehmen: 3.779 (Tendenz abnehmend) mit rund 28.000 Beschäftigten</li>
<li>Gesamtproduktionswert: 1,3 Mrd. €</li>
<li>Exportleistung (2002): 75 Mio. €</li>
<li>Pflanzenproduktion: ca. 1 Milliarde Pflanzen/Jahr</li></ul>
<p>Eine relativ kleine Anzahl davon wirtschaftet biologisch: In Deutschland derzeit zirka 45 Betriebe (davon 2 in Schleswig-Holstein), meist Sortimentsbaumschulen für den Endverkauf, mit nach Hochrechnungen insgesamt etwa 370 Hektar Freiland bzw. 7 Hektar Containerfläche (Stand 2003). Das entspricht einem Flächenanteil an der Gesamtproduktion von 0,91 %.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Baumschule_Späth"><span id="Baumschule_Sp.C3.A4th"></span>Baumschule Späth</h3></div>
<p>Als älteste Baumschule Deutschlands gilt die <a href="Baumschule_Sp%C3%A4th" title="Baumschule Späth">Baumschule Späth</a> im nach ihr benannten Ortsteil <a href="Baumschulenweg" class="mw-redirect" title="Baumschulenweg">Baumschulenweg</a> in <a href="Bezirk_Treptow" title="Bezirk Treptow">Berlin-Treptow</a>, die 1720 gegründet wurde, in den 1920er Jahren als größte Baumschule der Welt galt und von 1949 bis 1989 das Zentrum der Baumschulwirtschaft der <a href="Deutsche_Demokratische_Republik" title="Deutsche Demokratische Republik">DDR</a> bildete. Heute ist das ehemalige Baumschulgelände als <a href="Sp%C3%A4th-Arboretum" title="Späth-Arboretum">Späth-Arboretum</a> an die <a href="Humboldt-Universit%C3%A4t" class="mw-redirect" title="Humboldt-Universität">Humboldt-Universität</a> angegliedert.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Baumschulen_im_Kreis_Pinneberg">Baumschulen im Kreis Pinneberg</h3></div>
<p>Das Gebiet <a href="Pinneberg" title="Pinneberg">Pinneberg</a> in Schleswig-Holstein gilt als das heutzutage größte geschlossene Baumschulgebiet Europas. Allerdings hat sich das bewirtschaftete Gebiet von 1996 mit 4.239 Hektar auf 2.931 Hektar im Jahr 2017 verkleinert. In der gleichen Zeit sank die Anzahl der Baumschulen von 410 auf 199 Betriebe.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Im <a href="Kreis_Pinneberg" title="Kreis Pinneberg">Kreis Pinneberg</a> wurde 1994 auch das <a href="Deutsches_Baumschulmuseum" title="Deutsches Baumschulmuseum">Deutsche Baumschulmuseum</a> gegründet, das im Jahr 2001 von seinem ursprünglichen Standort in <a href="Prisdorf" title="Prisdorf">Prisdorf</a> nach <a href="Thesdorf" title="Thesdorf">Thesdorf</a> auf das Gelände einer ehemaligen Baumschule umgesiedelt wurde.
</p><p>Nachdem der Herzog von Schleswig und Graf von Holstein, <a href="Christian_VI._(D%C3%A4nemark_und_Norwegen)" title="Christian VI. (Dänemark und Norwegen)">Christian VI.</a> bereits 1737 eine Verordnung zur Anlage „lebender Hecken“ (<a href="Knick" class="mw-redirect" title="Knick">Knicks</a>) erlassen hatte und 1785 in Kiel eine „praktische Hilfsanstalt zur näheren Kenntnis der einheimischen und fremden Holzgewächse“ gegründet worden war, folgte 1795 der entscheidende Schritt: In diesem Jahr gründete der Hamburger Kaufmann <a href="Caspar_Voght" title="Caspar Voght">Caspar Voght</a> in Klein-Flottbek (damals noch Kreis Pinneberg) die „Flottbeker Baumschule“ als erste Baumschule nach englischem Vorbild.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Sein „Betriebsleiter“ war der schottische Gärtner <a href="James_Booth_(Landschaftsg%C3%A4rtner)" title="James Booth (Landschaftsgärtner)">James Booth</a>. Die 1812 daraus entstandene Handelsgärtnerei und Baumschule „James Booth & Söhne“ ist die Keimzelle des heutigen Schleswig-Holsteiner Baumschulgebietes.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die zahlreichen dort ausgebildeten Gärtner siedelten sich später aufgrund der guten Klima- und Bodenverhältnisse in der Region mit eigenen Baumschulen an.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Entstehung des Eisenbahnnetzes im Jahre 1850 und die Nähe zu Hamburg mit seinem Hafen führten dann dazu, dass die Pflanzen auch überregional verkauft werden konnten. 1887 begann die Baumschule <a href="W._Kordes%E2%80%99_S%C3%B6hne" title="W. Kordes’ Söhne">Kordes</a> mit der Rosenzüchtung, bald folgte <a href="Mathias_Tantau" title="Mathias Tantau">Rosen-Tantau</a> im Jahr 1906. Ab 1900 verbreitete sich auch der Obstbau stark. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg begannen die Baumschulen, Maschinen und Pflanzenschutzmittel einzusetzen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Baumschulen_im_Landkreis_Ammerland">Baumschulen im Landkreis Ammerland</h3></div>
<p>Auf 2600 Hektar gibt es im <a href="Landkreis_Ammerland" title="Landkreis Ammerland">Ammerland</a> mehr als 350 Baumschulen, von denen 90 Prozent aller in Deutschland gezogenen <a href="Rhododendron" class="mw-redirect" title="Rhododendron">Rhododendronbüsche</a> und 75 Prozent der <a href="Azaleen" class="mw-redirect" title="Azaleen">Freilandazaleen</a> stammen.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Das Baumschulwesen im Landkreis Ammerland wird vom <a href="Land_(Deutschland)" title="Land (Deutschland)">Land</a> <a href="Niedersachsen" title="Niedersachsen">Niedersachsen</a> gefördert. Auf dem Gelände des heutigen „<a href="Park_der_G%C3%A4rten" title="Park der Gärten">Parks der Gärten</a>“ unmittelbar westlich des <a href="Zwischenahner_Meer" title="Zwischenahner Meer">Zwischenahner Meeres</a> wurde in den Jahren 1976/77 die Lehr- und Versuchsanstalt für Gartenbau (LVG) angesiedelt, die zuvor ihren Sitz in <a href="Aurich" title="Aurich">Aurich</a>-Haxtum hatte. Auf Betreiben des damaligen niedersächsischen Landwirtschaftsministers <a href="Karl-Heinz_Funke" title="Karl-Heinz Funke">Karl-Heinz Funke</a> entwickelte sich ab 1998 das Niedersächsische Gartenkulturcentrums (GKC). Im Jahr 2002 wurde auf dem Gelände des GKC die Niedersächsische <a href="Landesgartenschau" title="Landesgartenschau">Landesgartenschau</a> veranstaltet. 2003 wurde das Areal der ehemaligen Gartenschau in <i>Park der Gärten</i> umbenannt.
</p><p>Der 14 ha große „Park der Gärten“, der von der <a href="Landwirtschaftskammer_Niedersachsen" title="Landwirtschaftskammer Niedersachsen">Landwirtschaftskammer Niedersachsen</a>, dem Landkreis Ammerland, der Gemeinde <a href="Bad_Zwischenahn" title="Bad Zwischenahn">Bad Zwischenahn</a> und der „Fördergesellschaft Landesgartenschauen Niedersachsen mbH“ betrieben wird und 2009 von 132.000 Gästen besucht wurde, gilt als Schaufenster der Gartenbaubranche im Allgemeinen und des niedersächsischen bzw. Ammerländer Baumschulwesens im Besonderen.
</p><p>Viele Baumschulen im Ammerland betreiben Schauparks. Am bekanntesten sind die Rhododendronparks der Baumschulen Hobbie in <a href="Westerstede" title="Westerstede">Linswege</a> und <a href="Bruns_(Baumschule)" class="mw-redirect" title="Bruns (Baumschule)">Bruns</a> in <a href="Gristede" title="Gristede">Gristede</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.zeno.org/Zeno/0/Suche?q=Baumschule&k=Bibliothek">143 Literaturstellen zu <i>Baumschule</i> bei Zeno.org (online)</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Plant_nurseries?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Baumschulen</a></span></b> – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/Baumschule" class="extiw external" title="wikt:Baumschule">Wiktionary: Baumschule</a></b> – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&query=4220834-8">Literatur von und über Baumschule</a> im Katalog der <a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">Deutschen Nationalbibliothek</a></li>
<li><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.bund-deutscher-baumschulen.de/"><i>Bund deutscher Baumschulen (BdB).</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 2. Dezember 2019</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ABaumschule&rft.title=Bund+deutscher+Baumschulen+%28BdB%29&rft.description=Bund+deutscher+Baumschulen+%28BdB%29&rft.identifier=http%3A%2F%2Fwww.bund-deutscher-baumschulen.de%2F"> </span></li>
<li><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.gartenbaumschulen.com/"><i>GartenBaumschulen BdB e. V. (GBV).</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 2. Dezember 2019</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ABaumschule&rft.title=GartenBaumschulen+BdB+e.%26nbsp%3BV.+%28GBV%29&rft.description=GartenBaumschulen+BdB+e.%26nbsp%3BV.+%28GBV%29&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.gartenbaumschulen.com%2F"> </span></li>
<li><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.oekologischebaumschulen.de/"><i>Arbeitsgemeinschaft Ökologische Baumschulen (AGÖB).</i></a> Zusammenschluss von biologisch wirtschaftenden Baumschulen in Deutschland, Italien und der Schweiz.<span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 2. Dezember 2019</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ABaumschule&rft.title=Arbeitsgemeinschaft+%C3%96kologische+Baumschulen+%28AG%C3%96B%29&rft.description=Arbeitsgemeinschaft+%C3%96kologische+Baumschulen+%28AG%C3%96B%29&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.oekologischebaumschulen.de%2F"> </span></li>
<li><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.foeko.de/"><i>Ökologische Obstbaumschulen.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 2. Dezember 2019</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ABaumschule&rft.title=%C3%96kologische+Obstbaumschulen&rft.description=%C3%96kologische+Obstbaumschulen&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.foeko.de%2F"> </span></li>
<li><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.forstbaumschulen.org/"><i>Verband Deutscher Forstbaumschulen.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 2. Dezember 2019</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ABaumschule&rft.title=Verband+Deutscher+Forstbaumschulen&rft.description=Verband+Deutscher+Forstbaumschulen&rft.identifier=http%3A%2F%2Fwww.forstbaumschulen.org%2F"> </span></li>
<li><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.bund-lemgo.de/bezugsquellen-alte-obstsorten.html"><i>Verzeichnis von Lieferanten alter Obstsorten beim Bund Lemgo.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 2. Dezember 2019</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ABaumschule&rft.title=Verzeichnis+von+Lieferanten+alter+Obstsorten+beim+Bund+Lemgo&rft.description=Verzeichnis+von+Lieferanten+alter+Obstsorten+beim+Bund+Lemgo&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.bund-lemgo.de%2Fbezugsquellen-alte-obstsorten.html"> </span></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Sylvia Butenschön, Jens Beck: <i>Form follows function – Anlage, Organisation und gestaltung früher Baumschulen</i> in Sylvia Butenschön (Hrsg.): <i>Frühe Baumschulen in Deutschland</i>, Univerlagtuberlin, 2012, S. 45 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.de/books?id=BRL8LsjMVpsC&pg=PA45#v=onepage">eingeschränkte Vorschau</a> in der Google-Buchsuche).</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Le jardin du Luxembourg. L'histoire du jardin fruitier.</i> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.senat.fr/visite/jardin/jardin_fruitier.html">online</a>) in der Webpräsenz des <a href="Senat_(Frankreich)" title="Senat (Frankreich)">französischen Senats</a> <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.senat.fr/lng/de/index.html">www.senat.fr</a></span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text"><style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
/* start https://de.wikipedia.org/ */
.mw-parser-output .webarchiv-memento a{color:inherit}
/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20090926101037/http://www.pflanzen-fuer-deutschland.de/">Interessengemeinschaft überregionaler Pflanzenhandel im Bund deutscher Baumschulen (BdB) e. V.</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 26. September 2009 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>).</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Merkblatt <a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20170414082521/http://www.stmuv.bayern.de/themen/naturschutz/doc/autocht2.pdf">Autochthone Gehölze – Verwendung bei Pflanzmaßnahmen</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 14. April 2017 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) (PDF; 709 kB), Hrsg.: <a href="Bayerisches_Staatsministerium_f%C3%BCr_Umwelt_und_Gesundheit" class="mw-redirect" title="Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit">Bayerisches Staatsministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen</a>, <a href="Bayerisches_Landesamt_f%C3%BCr_Umwelt" title="Bayerisches Landesamt für Umwelt">Bayerisches Landesamt für Umweltschutz</a>.</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Ingo Kowarik, Birgit Seitz: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.stadtentwicklung.berlin.de/natur_gruen/lb_naturschutz/download/publikationen/verwendung_gebietseigener_gehoelze.pdf">Perspektiven für die Verwendung gebietseigener („autochthoner“) Gehölze</a> (PDF; 242 kB), Institut für Ökologie der TU Berlin.</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20050922061411/http://www.bdb-baumschulen-bayern.de/main.php?page=eab">Erzeugergemeinschaft für autochthone Baumschulerzeugnisse in Bayern</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 22. September 2005 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>)</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">A. Behm, Monika Konnert: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.forst.bayern.de/asp/themen/28225/linkurl_1.pdf">Zur Entwicklung des Herkunftsgedankens in der Forstwirtschaft und der forstgenetischen Forschung</a><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://deadurl.invalid/https://www.forst.bayern.de/asp/themen/28225/linkurl_1.pdf">@1</a></span><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.forst.bayern.de/asp/themen/28225/linkurl_1.pdf">@2</a></span><span style="display:none">Vorlage:Toter Link/www.forst.bayern.de</span> <small>(Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Oktober 2022. <a rel="nofollow" class="external text" href="http://timetravel.mementoweb.org/list/2010/https://www.forst.bayern.de/asp/themen/28225/linkurl_1.pdf">Suche in Webarchiven</a>)</small>, Bayerisches Amt für forstliche Saat- und Pflanzenzucht, Teisendorf.</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20130720073045/http://www.weltdesgartens.de/reiseziele-gartenkunst/berlin-potsdam-spezial/spaethsches-arboretum.html"><i>Späth’sches Arboretum in Berlin-Treptow</i></a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 20. Juli 2013 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>), Welt des Gartens.</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Cindy Ahrens: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.shz.de/lokales/pinneberger-tageblatt/die-anzahl-der-baumschulen-im-kreis-pinneberg-hat-sich-in-den-vergangenen-20-jahren-halbiert-id18754476.html"><i>Die Anzahl der Baumschulen im Kreis Pinneberg hat sich in den vergangenen 20 Jahren halbiert.</i></a> In: <i>Lokales.</i> Pinneberger Tageblatt, 9. Januar 2018,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 2. Dezember 2019</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ABaumschule&rft.title=Die+Anzahl+der+Baumschulen+im+Kreis+Pinneberg+hat+sich+in+den+vergangenen+20+Jahren+halbiert&rft.description=Die+Anzahl+der+Baumschulen+im+Kreis+Pinneberg+hat+sich+in+den+vergangenen+20+Jahren+halbiert&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.shz.de%2Flokales%2Fpinneberger-tageblatt%2Fdie-anzahl-der-baumschulen-im-kreis-pinneberg-hat-sich-in-den-vergangenen-20-jahren-halbiert-id18754476.html&rft.creator=Cindy+Ahrens&rft.publisher=Pinneberger+Tageblatt&rft.date=2018-01-09"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">In englischen und schottischen Baumschulen wurden Pflanzen nach 3 bis 5 Jahren verpflanzt und zum Verkauf angeboten, weshalb sie in großem Umfang angebaut wurden. Zur gleichen Zeit wurden in Deutschland Bäume im Alter von 10 bis 15 Jahre verpflanzt und waren in der Regel nur für den Eigenbedarf bestimmt. (<i>Über den Nutzen wilder Baumschulen</i>, in: Gottlieb Rammelt: <i>Vermischte ökonomische Abhandlungen zum Besten der Landwirtschaft und Gärtnerei</i>, Johann Gottfried Trampe, Halle 1768, S. 93).</span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text">Das Unternehmen „J.G. Booth & Co“ entstand durch eine Ausgliederung der Abteilung für Saatgut- und Blumenzwiebelnhandel von „James Booth & Söhne“. Inhaber war <a href="James_Godfrey_Booth" title="James Godfrey Booth">James Godfrey Booth</a>, der zu Beginn des Jahres 1828 in gegenseitigem Einvernehmen mit seinen Brüdern ausgeschieden war.</span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text">siehe <a href="John_Cornelius_Booth#Mitarbeiter" title="John Cornelius Booth">Mitarbeiter</a> unter John Cornelius Booth</span>
</li>
<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text">Roland Benn: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20170414083548/http://www.ammerland.de/dokumente/10_Text_Ammerland_Merian.pdf"><i>Im Reich des Gärtners</i></a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 14. April 2017 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>), Merian Oldenburg, S. 62 (PDF; 2,9 MB).</span>
</li>
</ol>
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<div>
Normdaten (Sachbegriff): <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/4220834-8">4220834-8</a></span> | <a href="Library_of_Congress_Control_Number" title="Library of Congress Control Number">LCCN</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://id.loc.gov/authorities/sh85093320">sh85093320</a></span> </div>
</div></div></div><!--htdig_noindex--><div><div class="zim-footer">
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